Yin Yoga
Die Bezeichnung „Yin Yoga“ leitet sich von dem chinesischen Konzept von Yin und Yang ab. Im Gegensatz zu den bekannten (Yang)-Yoga-Stilen, bei denen der Fokus auf Aktivität und Muskulatur liegt, werden im Yin Yoga die Übungen passiv und ohne Kraft ausgeführt. Die sanften, länger gehaltenen Dehnungen wirken tief im Fasziengewebe und helfen, Verspannungen zu lösen, die Flexibilität zu fördern und den Energiefluss im Körper zu harmonisieren, da auch unsere Energieleitbahnen - Meridiane - dabei angesprochen werden. Dabei kommen Körper und Geist zur Ruhe, Stress wird abgebaut und ein Gefühl von innerer Balance entsteht.
Yin Yoga ist grundsätzlich für jeden Menschen geeignet, da durch viele unterstützende Hilfsmittel wie Yoga-Rolle, Blöcke usw. immer individuell geübt werden kann und die eigene Anatomie und Körperlichkeit in jeder Position berücksichtigt wird. Auch alternative Haltungen können immer angeboten werden. Ein Beginn ist daher jederzeit möglich.
Auf die/den eigene/n "Innere/n Yogalehrer*in darf und sollte immer gehört werden!
Positive Auswirkungen von Yin Yoga sind u.a. Schmerzreduktion, mehr Beweglichkeit, Entspannung, Aktivierung der Selbstheilungskräfte, Verbesserung der Körperwahrnehmung, Harmonisierung von Körper, Geist und Seele, tieferer Schlaf.
Für deine Yin Yoga-Stunde brauchst du:
- Eine bequeme Yogamatte
- Ein bis zwei Yogablöcke (alternativ Bücher oder stabile Kissen)
- Eine Yoga- oder Kuscheldecke (für zusätzliche Unterstützung oder Wärme)
- Ein Yoga-Bolster oder festes Kissen (für tiefe, bequeme Dehnungen)
- dicke Socken / Wasser oder Tee
- Optional: Eine Augenmaske oder ein kleines Handtuch für Entspannung in Shavasana
Alles, was dir hilft, es dir bequem zu machen und zu entspannen, ist willkommen!