Yoga als Vorbereitung auf die Zeit „zwischen den Jahren“, die Rauhnächte.
Zwei aufeinander abgestimmte Yogaeinheiten, dazwischen Tee oder goldene Milch während der persönlichen Reflektion in Stille und mit Notizblock (geschenkt vom Zonnewol).
Teilnahme möglich für Anfänger*innen und Geübte - du solltest offen sein und neugierig auf Atemübungen, Fantasiereisen, Meditation und Zeit in der Stille mit dir.
In den zurückliegenden Generationen regte die „zeitlose Zeit“ zwischen den Jahren zu Rückblicken auf Vergangenes an und weckte Wünsche für das kommende Jahr. In diesem Special widmen wir uns dieser Sicht mit einer ruhigen, sehr sanft fließenden Yogaeinheit mit Blick auf das vergangene Jahr und einer fließend, etwas dynamischeren Praxis mit Fokus auf das vor-uns-Liegende. Zwischen der Praxis gibt es Zeit zur persönlichen Reflektion, ich stelle Fragen, die du nur dir beantwortest und zu Papier bringst. In Stille, ganz für dich. Die Stunde wird weitestgehend in Ruhe und Reflektion mit sich selbst verbracht. Es gibt Tee und goldene Milch.
*Was sind eigentlich diese Rauhnächte? Die Ursprünge liegen in der germanischen und keltischen Tradition. Früher richteten die Menschen ihr Leben nach dem Mondzyklus aus. Ein Monat im Mondkalender dauerte 29,5 Tage, das Mondjahr erstreckte sich über 354 Tage. Im Vergleich zum Sonnenjahr mit seinen 365 Tagen ergab sich eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten. Um diesen Unterschied auszugleichen, fügten die Kelten einfach 11 Schalttage zum Jahr hinzu. Diese Tage beschrieben sie als „außerhalb der Zeit“.
Die traditionellen Rauhnächte starten in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar.
Diese Übergangszeit ist ideal, um sich seiner Selbst und der inneren Nach- und Vorbereitung des vergangenen und des kommenden Jahres zu widmen.